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Ace

Oltimer

   
Aermacchi

Seit 1948, Italien

Aermacchi wurde 1913 in Italien als Flugzeugfirma gegründet. Im Jahr 1948 begann man in einem Zweigwerk in Mailand mit der Produktion von Motorrädern. Zunächst baute man einen einfachen Typ mit einem 123 cm³-Zweitaktmotor, dem jedoch bald neue Maschinen mit OHV-Motoren folgten. Am bekanntesten waren bei uns die Modelle Ala rossa / Ala blu / Ala azzurra / Ala verde / Ala d'Oro mit liegendem Einzylindermotor mit 175 cm³ oder 250 cm³. Mit den gleichen Motoren wurden auch die Modelle Chimera 175 / Chimera 250 (nur für Italien, kein Export) hergestellt, die zusätzlich einen Vollverkleidung für den Motor besaßen. 1960 ging die Motorradabteilung von Aermacchi in den Besitz von Harley-Davidson über. Man entwickelte weiter sehr erfolgreich Rennmaschinen, so auch Zweizylindermotoren für die 250 cm², 350 cm³ und 500 cm³-Klasse. Walter Villa wurde 1973 und 1974 Motorradweltmeister in der 250 cm²-Klasse auf solch einer Maschine. Schließlich wurde das Werk 1978 an Cagiva verkauft.

   
AJS

Seit 1909, England

A.J. Stevens & Co Ltd, benannt nach Albert John Stevens, gehört mit zu den bekanntesten englischen Herstellern der Motorradgeschichte. Gegründet im Jahre 1909 durch drei Stevens-Brüder in Wolverhampton, produziert das Unternehmen 20 Jahre lang hochwertige Sport- und Tourenmaschinen.

In der Tourist Trophy auf der Isle of Man siegt 1921 Eric Williams im Junior-Rennen mit einer 350er AJS, die 120 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht. Zusätzlich werden die hinteren Plätze 2, 3, 4, 6 und 8 von AJS-Fahrern belegt. In den 1930er-Jahren wächst AJS zum zweitgrößten britischen Motorradproduzenten heran.

In der Nachkriegszeit wird die AJS "Porcupine"-Zweizylindermaschine u. a. durch Jock West und seine Rennerfolge berühmt. Die "Boy Racer" wird eines der erfolgreichsten Rennmodelle aller Zeiten.

1931 kommt AJS in finanzielle Schwierigkeiten und wird von der Firma Matchless übernommen, die die Produktion nach Plumstead, London verlegt. Der Name AJS wird als Marke beibehalten. 1965 werden die letzten Rennsportaktivitäten des Werkes eingestellt. 1966 gehen Matchless und AJS im Managanese Bronce-Konzern auf und 1968 wird das Werk endgültig stillgelegt.

1974 erwirbt der ehemalige NVT-Ingenieur Fluff Brown die Namensrechte an A.J.S. und produziert weiterhin die A.J.S. Motocross-Motorräder "Stormer".
Seit Eröffnung eines Werks in China produziert er dort die A.J.S. CR3, ein 125-ccm-Straßenmotorrad.

   
Ariel

Seit 1847 Großbritannien

Das Unternehmen wurde 1847 gegründet. Man stellte zunächst Luftreifen für Kutschen her. 1870 stellte man ein besonders leichtes Hochrad her und gab ihm den Namen Ariel. 1885 begann man mit der Fertigung von Niederrädern.

1896 wurde das erste motorisierte Dreirad mit einem 2,25 PS-Motor von De Dion hergestellt, 1901 kamen vierrädrige Fahrzeuge hinzu. 1902 kaufte die Components Ltd. von Charles Sangster die Firma und begann mit der Fertigung von Motorrädern. 1932 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden: Charles Sangsters Sohn, Jack Sangster, kaufte die Konkursmasse und führte die Produktion der Motorräder weiter. Fahrräder wurden fortan nicht mehr hergestellt.

Die Kraftwagenfertigung endete zunächst 1915 und wurde zwischen 1922 und 1925 nochmals kurz aufgenommen. Die Motorräder wurden zunächst mit Motoren von White & Poppe ausgerüstet, die man ab 1904 unter Lizenz selbst herstellte. 1914 bestand das Fertigungsprogramm aus einem 348 cm³-Zweitaktmotorrad und Maschinen mit Seitensteuerung von 498 und 670 cm³.

1925 wurde Val Page eingestellt, der einen neuen Motor konstruierte. Zu dieser Zeit stieß auch Edward Turner als weiterer Konstrukteur und Vic Mole als Verkaufsleiter zu Ariel. Mit der Vorstellung der Red Hunter-Serie begann das Unternehmen zu prosperieren Im November 1930 konnte mit einem Vierzylinder-Viertakt-Motorrad, der „Square Four“, eines der außergewöhnlichsten Motorräder dieser Zeit vorgestellt werden. Das Motorrad mit zunächst 500 cm³ verfügt über 2 Kurbelwellen; die Zylinder sind im Quadrat angeordnet.

1936 konnte Jack Sangsters die Triumph-Werke übernehmen, wo Turner Geschäftsführer wurde. 1951 verkaufte Sangster beide Firmen an BSA und wurde dort Aufsichtsratmitglied. 1959 wurde die komplette Modellpalette ausgetauscht. Man produzierte nur noch Zweitakt-Motorräder, die auf Entwicklungen von Adler basierten. Gegen die japanischen Motorräder konnten diese Modelle jedoch nicht auf Dauer bestehen. Die Produktion wurde 1967 eingestellt. 1970 stellte man ein Dreirad-Moped mit Laura-Zweitaktmotor vor, ein Kurvenneiger, dem jedoch kein Erfolg beschiede. Einige der ältesten fahrtüchtigen Motorräder überhaupt stammen von Ariel. Regelmäßig geben uralte Ariel z.B. ein Stelldichein beim London Brighton Run, dem ältesten kontinuierlich veranstalteten Rennen der Welt, bei dem lediglich Motorfahrzeuge zugelassen sind, die nachweisbar über einhundert Jahre alt sind.
   
Barnett

1919, England

Gordon Francis and Arthur Barnett gründeten 1919 eine Motorradfabrik in England. Die meisten Modelle der Francis-Barnett (Fanny B.) wurden in der Fabrik in Coventry gebaut und hatten JAP- oder Villiers-Motoren
1947 (1953) wurde Francis-Barnett mit anderen britischen Motorrad-Herstellern (AJS, Matchless, James, Norton) im AMC (Associated Motor Cycles)-Konzern zusammengeführt. 1963 wurde die Produktion in das Matchless-Werk in der Plumstead Road im Londoner Stadtteil Woolwich verlagert. Das letzte Francis-Barnett-Modell wurde 1966 produziert.

   
Benelli

Seit 1911, Italien

Die Firma Benelli wurde 1911 in Pesaro bei Rimini als Società Benelli nasce a Pesaro von sechs Brüdern gegründet.

Die Serienfertigung von Motorrädern begann 1921. In der Motorrad-Weltmeisterschaft wurde 1969 durch Kel Carruthers der Titel gewonnen. 1971 wird das Unternehmen vom argentinischen Unternehmer Alejandro De Tomaso übernommen. 1974 wird in der Benelli 750 Sei der erste serienmäßige Sechszylindermotor in einem Motorrad präsentiert. Der Motor wies allerdings auffallende Ähnlichkeit mit dem Motor der Honda CB 500 Four auf. Man konnte fast auf die Idee kommen, dass bis auf die Zylinderzahl alles abgekupfert war. Auf Grund mangelnder Nachfrage wird Mitte der 80er Jahre die Produktion von Motorrädern eingestellt und erst 1992 wieder unter der Leitung von Andrea Merloni aufgenommen, der die Reste der Firma und den Markennamen aufkaufte. Merlonis Familie gehört ein riesiger Konzern für Küchen- und Badezimmeraustattungen in Italien. Er begann erfolgreich mit der Produktion von Motorrollern. Im Jahr 2002 stellte Benelli den Supersportler Tornado Tre 900 vor, der von einem Dreizylinder-Reihenmotor angetrieben wurde. Zwei Jahre später folgte das Naked Bike TNT (Tornado Naked Tre) mit einem auf 1.130 cm³ Hubraum vergrößertem Tornado-Motor. Am 1. Oktober 2005 wird das Unternehmen an den chinesischen Zweirad-und Motorenhersteller Qianjiang verkauft. Der Name „Benelli“ wird aber beibehalten. Ab 2006 sollen die Motoren nicht mehr bei Moto Morini im Auftrag gefertigt werden, sondern bei Benelli in Pesaro selbst.

   
BMW

1913, Deutschland

Die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) ist ein deutscher Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren. Vorgänger von BMW waren die 1913 von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. Sie änderten ihren Namen im April 1917 zunächst in BMW GmbH und ein Jahr später, nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, in BMW AG. Der erste Geschäftsführer war bis 1942 Franz Josef Popp. In der jungen Firma machte sich der aufstrebende Ingenieur Max Friz schnell einen Namen: Er entwickelte 1917 einen Flugzeugmotor mit Überverdichtung. Dadurch wurde der Leistungsverlust in der Höhe verringert. Diese Konstruktion bewährte sich so gut, dass BMW von der Preußischen Heeresverwaltung einen Auftrag über 2.000 Motoren erhielt. Am 17. Juni 1919 wurde mit einem BMW IIIa noch heimlich der Höhenweltrekord von 9.760 Metern erzielt, doch mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Versailler Vertrag schien bereits das Ende der Firma gekommen zu sein: Der Friedensvertrag verbot es für fünf Jahre, in Deutschland Flugzeugmotoren - damals das einzige Produkt von BMW - herzustellen. 1922 verließ Hauptaktionär Camillo Castiglioni die Firma und nahm die Namensrechte an BMW mit. Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW).

Diese waren aus dem am 7. März 1916 registrierten Gustav-Otto-Flugzeugwerk von Gustav Otto, einem Sohn des Ottomotor-Erfinders Nikolaus Otto hervorgegangen. Dieser 7. März 1916 gilt in der offiziellen Firmengeschichtsschreibung als Gründungsdatum von BMW. Mit dem Wechsel von Castiglioni werden aus den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) BMW.

Ein Jahr nach dem Namenswechsel, 1923, entwickelten Max Friz und Martin Stolle das erste BMW-Motorrad, die R32, und legten damit den Grundstein für eine neue Produktionslinie: Motorräder. Friz brauchte für den Entwurf der R 32 nur fünf Wochen. Bis heute hat sich das Grundprinzip dieses Motorrades erhalten: Boxermotor und Kardanantrieb im Doppelrohrrahmen.

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in München. Im Jahr 2005 erzielte es bei einem Umsatz von 46.656 Mio. € einen Nettogewinn von 2.239 Mio. €. Weltweit beschäftigt der Konzern 105.798Mit rund 100.000 verkauften Stück ist BMW der größte Motorradhersteller hubraumstarker Modelle in Europa. In den vergangenen Jahrzehnten etablierte BMW erfolgreich sein Image als Produzent von überdurchschnittlich soliden und wartungsarmen Motorrädern. Dies äußert sich in vergleichsweise hohen Verkaufpreisen der Modelle mit geringem Wertverlust. Durch konsequente Modellpolitik getragen vom hohen Verkaufsanteil der Modellreihen R (mit dem charakteristischen Zweizylinder Boxermotor) und erfolgreichem Motorsportauftritten in Nischenserien (Motorrad-Rallye-WM, Rallye Dakar, BMW-Boxercup) konnte BMW eine große Fangemeinde mit hoher Markenbindung für sich gewinnen. Gewiss verstärkte diese Entwicklung das umfassende Angebot von Zubehörartikel (für Fahrzeug und Reiter) und BMW-Motorradveranstaltungen (Fahrkurse, Touren, Treffen).

Erwähnenswert sind weiters die erfolgreiche Anwendung von unkonventionellen und teils patentierten Konstruktionselementen, wie etwa ABS, Paralever, Telelever oder neuerdings wieder: die Luftfederung in der HP2.

BMWs Versuch, mit dem überdachten Motorroller C 125 im aufstrebenden hubraumschwachen 125ccm-Segment Fuß zu fassen, kann als gescheitert bewertet werden, die Produktion wurde nach wenigen Jahren mangels Verkaufserfolg eingestellt.

BMW-Motorräder waren bis vor einigen Jahren vergleichsweise schwere Bikes mit Leistungsausbeuten weit diesseits des technisch Machbaren. Entgegen der Entwicklung bei den großen japanischen Herstellern wurde jede BMW-Generation schwerer. Erst durch die Präsentation der R 1200 GS leitete BMW 2005 die Neuorientierung seiner Modellpalette ein. Die 1200 GS weist gegenüber der Vorgängerin, der R 1150 GS, rund 30 kg weniger Trockengewicht und 15 PS höhere Leistung auf. Grund dafür war vermutlich der Verkaufserfolg des direkten Konkurrenten 950 Adventure von KTM. Auch die folgenden Neuerscheinungen waren „schärfere“ Würfe nach den eher konservativen Modellen der 1990er. Die HP2 schließlich war mit rund 180 kg Eigengewicht und über 100 PS die kompromisslose Antwort auf KTMs V2-Offroader, die bis dahin herausragende Motorsport- und Verkaufserfolge verzeichneten.

Auf die Erfolge der großen japanischen Hersteller antwortete BMW im Jahr 2006 mit der K 1200 R. Bei Erscheinen war dies das stärkste Naked Bike am Markt. Die Vorgängerreihe (K 1200…) hatte noch einen Vierzylinderreihenmotor mit längs eingebauter Kurbelwelle mit höchstens 130 PS. Das unkonventionelle Konzept mit Nachteilen (unter anderem: Drehmomentimpuls tangential zur Fahrtrichtungsachse bei Kurbelwellenbeschleunigung, asymmetrische Ölansammlung beim Abstellen am Seitenständer) wurde abgelöst durch einen vergleichsweise flach nach vorne geneigten Reihenvierer mit quer liegender Kurbelwelle und über 160PS.

Zu der erfolgreichen, über 15 Jahre lang nahezu unverändert produzierten F-Reihe (F 650 GS/-Dakar und F 650 CS) mit dem Einzylinder Rotax-Motor stellte BMW 2006 die Modelle F 800 S und F 800 ST mit Reihenzweizylinder.

Die 4 BMW-Basismotoren (650ccm Einzylinder, 800ccm Parallel-Twin, 1200ccm Zweizylinder-Boxer und 1200ccm Reihenvierer) werden also jeweils - derzeit wie auch schon in der Vergangenheit - in unterschiedlichen Motorradtypen angeboten. Unter geringer Veränderung von Fahrwerk und Verkleidung stellt BMW Modelle der folgenden Typen her (die Buchstaben hinter der Hubraumgröße bezeichnen dabei das Modell, etwa „GS“ für „Gelände & Straße“):

Mitarbeiter. Die Aktie des Unternehmens ist im DAX der Deutschen Börse notiert.
   
Bradbury

1902, England

Bradbury's earliest documented motor cycle production dates to 1902 when a bicycle type machine fitted with a 1¾ h.p. Minerva Clip-on engine was produced. However in 1903 the Company started producing motor cycles under Birch's patent whereby the frame was brazed into the crank case a 2 h.p. and 2¾ h.p. versions were produced. In December of that year the Company was advertising the Peerless Motor Cycle.
In 1904 the Company was promoting a new 2½ h.p. motor cycle with Vertical Engine, special frame and new exhaust lifter. The following year the Peerless won the 1000 mile reliability trials. It featured a diamond frame built into the engine case, vertical engine made at Oldham, giving light weight with great strength, a new style of Contact Breaker, Large Tank, Long Bearings of Phosphor Bronze.

Between 1904 and 1907 there was a general slump in the British motor cycle industry but in 1909 the New Bradbury 3½ h.p. motor cycle, priced at £46, was being advertised as 'the finest hill climber (power for power) ever made' and by 1910 Bradbury Motor Cycles had been awarded more than 300 First prizes including 18 Gold Medals. Bradbury motor cycles took part in and won many races, these were not the circuit races we have today, but hill climbs or endurance events over rough ground. Many of the machines used had side cars and it has to be remembered the motor car was still very much in its infancy and it was the motor cycle and side car that was the affordable and versatile form of transport.
   
Brough

1921, England

Gegründet und betrieben wurde die Unternehmung von George Brough. Er war Konstrukteur, Unternehmer, Verkäufer und Rennfahrer. Die hauptsächlich produzierten Modelle waren die

SS 80 mit einem Zertifikat, dass die Maschine mindestens 80 Meilen in der Stunde fährt, gebaut ab 1922,
und die SS 100 mit einem Zertifikat, dass die Maschine mindestens 100 Meilen in der Stunde erreicht - bereits 1924.
Brough setzte häufig großvolumige V-Zweizylinder-Einbaumotoren von J.A.P. ein, die zusätzlich leistungsgesteigert wurden. Die stärksten Sport-Versionen sollen über 70 PS erreicht haben, was in Relation zu den Qualitäten damaliger Fahrwerke und Straßen als enorm und auch gefährlich anzusehen ist: eine Brough war nicht nur extrem teuer und schnell, sie gehörte auch in die Hand sehr erfahrener Besitzer.

Seit Mitte der 1920er-Jahre bis zum zweiten Weltkrieg galten die Motorräder von Brough als die schnellsten und best verarbeiteten Maschinen. In den Jahren 1938-1939 baute Brough das exklusive Modell Dream mit einem Einliter-Vierzylinder-H-Motor.

Zwischen 1936 und 1939 baute George Brough auch Automobile. Er baute einige Sportwagen und bestückte diese mit einem Hudson-3,5 Liter- Sechszylindermotor. In Nottingham wurden auch einige Cabriolets und Limousinen gebaut.

T. E. Lawrence [Bearbeiten]Auf seiner Brough Superior verunglückte am 19. Mai 1935 der englische Oberst, Spion und Schriftsteller T. E. Lawrence bei einem Ausweichmanöver tödlich. Er war einer von Broughs bekanntesten und besten Kunden; Lawrence hatte in zwölf Jahren sieben neue Brough Superior erworben. 1932, nach dem Kauf seiner letzten Maschine, schrieb er an George Brough einen Dankesbrief, in dem er die hervorragende Leistung und gute Abstimmung seiner Maschine lobte. T. E. Lawrence war ein fanatischer Sportsmann und Motorradfahrer; er war bekannt dafür, dass er oftmals auf seiner jeweiligen Brough kreuz und quer durch England reiste und hierbei nicht selten 500 Meilen am Tag zurücklegte - angesichts der Landstraßen-Verhältnisse jener Zeit außergewöhnliche Leistungen von Mensch und Maschine. T.E. Lawrence benutzte an seiner Maschine als Sonderausstattung einen Jaeger-Tachometer, der bis 120 mph (192 km/h) anzeigen konnte - was nicht ganz reichte für die Leistungsfähigkeit seiner Maschine. Die letzte Brough Superior von Lawrence ist mittlerweile restauriert und im Museum im südenglischen Beaulieu ausgestellt.
   
BSA

1861 (1903), England

Die Birmingham Small Arms Company, kurz BSA wurde 1861 aus vierzehn Waffenschmieden gegründet, die schon im Zusammenschluss als Birmingham Small Arms Trade Association, England, in Erscheinung getreten waren. Diese Vereinigung lieferte während des Krimkrieges 1853 - 1856 Waffen an die Britische Regierung.

Das Unternehmen gründete neue Unternehmenszweige, nachdem sich der Waffenhandel verschlechterte. Die Produktion von Fahrrädern begann in den 1880er Jahren, 1903 wurde das erste Versuchs-Motorrad des Unternehmens konstruiert. Der erste Prototyp eines Automobils wurde 1907 produziert. Schon im nächsten Jahr verkaufte das Unternehmen 150 Automobile.

Seit 1909 bot BSA eine Reihe von Motorrädern zum Verkauf an. 1910 erwarb BSA die British Daimler Motor Company um ihre Automobile mit deren Motoren auszustatten. BSA lieferte 126.000 M20-Motorräder an die Streitmächte. Von 1937 an (und später bis 1950) zusätzlich Militärfahrräder inklusive des Paratrooper-Fahrrades. Zur gleichen Zeit produzierte die Daimler Motor Company gepanzerte Wagen.

Im Jahr 1972 ging der Markenname BSA im Konzern NVT (Norton Villiers Triumph) auf. Die dann produzierten BSA-Motorräder ähnelten einzelnen Triumph-Modellen. Der Markenname gehört nach mehrfachem Besitzerwechsel heute der BSA Regal Group. Sie stellt hauptsächlich Ersatzteile für Motorräder her.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Birmingham_Small_Arms_Company
   
Bultaco

Spanien

Bultaco ist eine spanische Motorradmarke. Sie wurde von Don Paco Bultò, dem Großvater des spanischen Ex-Rennfahrers Sete Gibernau gegründet und ist vor allem im Motorsport, insbesondere Trial und Straßenrennsport, verbreitet. Bekannte Modellreihen sind Sherpa (Trial), Alpina, Frontera (Enduro), Pursang (Moto Cross). Viele Maschinen sind heute noch im historischen Motorsport im Einsatz
   
Cleveland

1925, USA

1915 - 1929, Bought Reading Standard in 1922. Had a 996cc inline four in 1928
   
Copeland

1885 USA

Lucius Copeland put a steam engine on a Star (large wheel in front, small wheel in back) bicycle in 1885. Around 1888 he built a steam tricycle using the same type of engine. The engine and boiler of the Copeland steamer are in the Arizona Museum at Phoenix.
   
Cotton

1918, England

1920-1934 and again 1954?-1964?, Francis Cotton (Frank Willoughby Cotton ) was an English racer who developed stronger frames than the usual bicycle frames of the time. He patented, and started building and selling his triangulated cross braced frames in 1914. Around 1920 he started to manufacturer motorcycles himself. The first Cottons used 269cc Villiers engines. TT racing success in the twenties made a reputation for the company, and in its first 11 years the company turned out over 6,000 motorcycles. They used Villiers, Blackburne, Anzani and JAP engines over the years. Armstrong now owns the rights to the Cotton name
   
Cyclone

1912, USA

Cyclone USA, The first Cyclone was introduced in 1912 or 1913 by the Joerns Motor Manufacturing Co. It had a 996cc overhead cam V-twin designed by Andrew Strand that did very well in racing competition, but the company was only in business from 1911 - 1915? - 1912 to 1917?
   
Dion

1882, Frankreich

De Dion-Bouton war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der erfolgreichsten Automobilmarken. Die beiden Franzosen Albert de Dion und Georges Bouton taten sich 1882 zusammen, um zunächst dampfbetriebene Fahrzeuge zu produzieren.

Der Firma gelangen einige Innovationen, so wurde 1890 ein einzylindriger benzinbetriebener Motor patentiert, außerdem wurde 1893 die De Dion-Achse erfunden. Mit einem dampfbetriebenen De Dion-Wagen gewann Albert de Dion das Rennen Paris-Rouen 1894. 1895 stieg man aber endgültig auf Benzin als Antriebsstoff um. Der Motor war so erfolgreich, dass auch viele andere Marken mit einem De Dion-Bouton-Motor angetrieben wurden.

1900 war die Marke mit 400 erzeugten Wagen und 3.200 Motoren der größte Automobilhersteller weltweit. Rückgrat der Firma war noch immer die einzylindrige Voiturette, 1910 gelang die Herstellung eines 35 PS starken V8-Motors. 1913 wurde der letzte Einzylinderwagen gebaut.

Nach dem Ersten Weltkrieg begann der Niedergang der Firma. 1932 baute die Firma das letzte Auto. Die LKW-Produktion endete 1952.
   
DKW

Ab 1902, Deutschland

DKW ist ein ehemaliger deutscher Hersteller von Autos und Motorrädern.

Im Jahre 1902 ließ der Däne Jørgen Skafte Rasmussen zusammen mit seinem Kompagnon Carl Ernst die Firma "Rasmussen und Ernst" ins Handelsregister der Stadt Chemnitz eintragen, zuständig für den Vertrieb von Maschinen und Apparaten aller Art; Carl Ernst verlässt das Unternehmen jedoch bereits 1904. Im Jahre 1906 kauft Rasmussen eine ehemalige Fabrik in Zschopau und lässt seine Firma auch in das dortige Handelsregister eintragen. Hauptsitz bleibt weiterhin Chemnitz. Die Firma wird auf eine breite Produktpalette von Zubehör für Dampfmaschinen über Haushaltsgeräte bis zu Geräten für Elektrotherapie gestellt. 1913 wird eine juristische Trennung zwischen der "Rasmussen und Ernst" und dem mittlerweile "Zschopauer Maschinenfabrik J. S. Rasmussen" genannten Fabrikationsbetrieb durchgeführt.

Während des Ersten Weltkriegs kam der Betrieb fast völlig zum Erliegen und Rasmussen bemühte sich um Militäraufträge. Durch die Fabrikation von Zündern konnte sich die Firma jedoch sogar während dieser Zeit erweitern, sodass Rasmussen Ende 1915 rund 480 Arbeitskräfte beschäftigte.

Im Jahre 1916/17 begann Rasmussen zusammen mit seinem ehemaligen Studienkollegen Mathiesen die Entwicklung an einem Dampfkraftwagen, finanziert durch die deutschen Militärbehörden. Nach dem ersten Weltkrieg ließ das Interesse an dieser Technik jedoch stark nach, und 1921 wurde das Projekt eingestellt. Das einzige, was davon übrig blieb, waren die drei Buchstaben DKW.
Ab dem Jahre 1922 wurden in Zschopau Motorräder hergestellt und als rechte Hand des Firmengründers übernahm Dr. Carl Hahn die Verkaufsleitung. Aus der E 200 wurde 1927 die berühmte Blutblase, so genannt, weil der Tank knallrot lackiert war. Die Modellpalette reichte bis zu einer wassergekühlten 600-ccm-Zweizylinder-Maschine (Super Sport 600). Ab 1933 führte DKW die neuartige Schnürle-Umkehrspülung ein, die bei Deutz für Dieseltriebwerke entwickelt worden war. Diese Spülungsart ermöglichte einen (fast) flachen Kolbenboden, früher wurden sogenannte Nasenkolben verwendet. Die reduzierte Kolbenmasse und damit die deutlich verbesserte Wärmeabfuhr war ein Meilenstein in der Zweitakt-Motorenentwicklung. An dieser Technologie erwarb DKW frühzeitig die alleinigen Rechte für die Nutzung bei Benzinmotoren und vergab selbst wieder mit einem üppigen Gewinn Lizenzen an andere Hersteller. Bedeutendster Konstrukteur der DKW-Motorräder war Hermann Weber. Nach Übernahme der Auto Union durch Volkswagen wurde die Produktion von Zweitaktfahrzeugen eingestellt und der Name DKW fallengelassen. Als letztes PKW-Modell wurde der F 102 im Jahre 1966 eingestellt, doch basierte der erste Audi noch auf ihm. Der Geländewagen Munga wurde noch bis 1968 gebaut, um Aufträge der Bundeswehr zu erfüllen
   
Douglas



   
Ducati



   
Enfield



   
Excelsior



   
Flink (BMW)



   
FN



   
Garelli



   
Gilera



   
Girls on bikes



   
Griffon



   
Guzzi



   
Harley



   
Henderson



   
Hildebrand



   
Honda



   
Horex



   
Hudson



   
Hummer (Harley)



   
Husqvarna



   
Indian



   
Isle Of Man



   
Jap



   
Jawa



   
Kawasaki



   
KTM



   
Laverda



   
Magnat



   
Maico



   
Mars



   
Matchless



   
Megola



   
Mercedes



   
MGC



   
Mondial



   
Monet



   
Morgan



   
Morini



   
Motobecane



   
Motosacoche



   
Münch



   
MV Augusta



   
MZ



   
Ner a car



   
New Map



   
Nimbus



   
Norton

1898, England

Das ursprüngliche Unternehmen wurde von James Lansdowne („Pa“) Norton im Jahr 1898 in Wolverhampton gegründet. Das Unternehmen war lange Zeit ansässig in der Bracebridge Street in Birmingham. Seit 1913 wurden Motorräder in verschiedenen Serien gebaut und eine Vielzahl von Rennsiegen errungen.

Norton war hierdurch einer der großen Namen in der britischen Motorradindustrie, vor allem bekannt dafür, für Jahrzehnte das europäische und dann weltweite Motorrad-Renngeschehen dominiert zu haben.
Das Rennen auf der Isle of Man in der irischen See, die (Senior TT) (Tourist Trophy), ein Rennen in der Klasse bis 500 cm³, war das wichtigste Rennen in der Motorrad-Weltmeisterschaft bis in die 1960er Jahre. Dieses Rennen gewannen Fahrer auf Norton zehnmal in den Jahren zwischen den Weltkriegen und anschließend in jedem Jahr von 1947 bis 1954. Diese Serie von Rennsiegen ist unerreicht in der Welt; keine andere Motorradmarke war auch nur annähernd so erfolgreich in internationalen Rennwettbewerben.

Im zweiten Weltkrieg war das 500-cm³-Einzylinder-Modell 16 H, ein einfaches Seitenventiler-Motorrad (SV) die Standard-Ausrüstung der britischen Armee. Von diesem Motorrad-Typ, der in hohen sechsstelligen Stückzahlen produziert wurde, sind auch 60 Jahre nach Einstellung der Fertigung sämtliche Teile sowohl neu als sogenannter „New Old Stock“, also eingelagerte Teile aus der Produktion der 40er Jahre, als ebenso auch in moderner Nachfertigung zu erhalten.

1953 wurde Norton mit anderen britischen Motorrad-Herstellern (AJS, Matchless, James, Francis-Barnett) im AMC (Associated Motor Cycles)-Konzern zusammengeführt. 1963 wurde die Norton-Produktion in das Matchless-Werk in der Plumstead Road im Londoner Stadtteil Woolwich verlagert.

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Marke Norton für die Qualität des Designs und für die Handling-Eigenschaften der Fahrwerke bekannt, insbesondere des sogenannten „Federbett“-Rahmens mit doppelten Rohrschleifen vom Lenkkopf zum Schwingenlager. Viele „Cafe Racer“, Motorrad-Eigenbauten und -Umbauten, entstanden auf der Basis des Norton-Federbettrahmens; motorisiert jedoch mit Zweizylinder-Triumph-Motoren, weil die starken Norton-Einzylindermotoren in den leichten Autos der Formel 3 Verwendung fanden und Nortonmotoren nicht einzeln käuflich waren, sondern nur in ganzen Motorrädern angeschafft werden konnten. Man verwendete greifbare Triumphmotoren und nannte diese Umbauten „Triton“, setzte also die Namen zusammen aus Triumph (-Motoren) und Norton (-Rahmen).

Anfang der 1960er Jahre wurden die USA der Hauptabsatzmarkt für Norton-Motorräder. Die finanzielle Lage des Unternehmens veschlechterte sich, bis 1966 durch die Hauptgläubigerbank ein Konkursverwalter für AMC bestellt wurde. Die Rettung kam durch die britische Firma Villiers, die die Produktions- und Vertriebsrechte der AMC-Motorradmarken übernahm. Im Jahre 1960 wurde das Unternehmen Norton an den Konzern Associates Motorcycles (AMC) verkauft, dem bereits die Marken AJS, Matchless und Villiers gehörten. Die Fabrik in Wolverhampton wurde geschlossen, und die Produktion zog um zur AMC-Fabrik im Londoner Stadtteil Woolwich.

In den späten 1960er Jahren hatten die aufkommenden japanischen Wettbewerber die englische Motorradindustrie in einen allmählichen Abstieg getrieben. 1969 wurde die Norton Commando eingeführt. Ihr revolutionärer „Isolastic“-Rahmen und der außergewöhnlich kraftvolle Motor machten sie für eine Zeitlang wettbewerbsfähig mit den japanischen Superbikes jener Jahre. Trotz einiger Modellmodifikationen und starker Verkäufe ging das Unternehmen dennoch schleichend dem Konkurs entgegen, der dann im Jahre 1974 eintrat. Zuvor jedoch wurde 1973 mit Hilfen und Eingriffen seitens der britischen Regierung die Gesellschaft umfirmiert in Norton-Villiers-Triumph (NVT), indem man den Markennamen Triumph von BSA übernahm.

Im Zuge von Auseinandersetzungen und schweren Streiks ging das Unternehmen 1974 wieder in private Eigentümerschaft über, jedoch ging hiermit die Fertigung klassischer Norton-Motorräder stark zurück. Das Werk wurde als Kooperative weitergeführt, bis 1977 wurde das Modell Commando in kleinsten Stückzahlen auf handwerklicher Basis notdürftig weiter gebaut.

In den 1980er Jahren ging das Unternehmen durch verschiedene Erneuerungen. Man hatte einigen Erfolg in der Fertigung von Motorrädern für die Polizei und hiervon abgeleiteten Zivilversionen mit Wankelmotoren, die heutzutage begehrte Sammlerobjekte sind. Der Name Norton wurde im Jahre 1988 für anspruchsvolle Motorräder mit Wankelmotoren reaktiviert. Die neuen Modelle waren auch wieder in Rennen erfolgreich, z. B. gewann die NSR588 mit Zweischeiben-Wankel im Spondon-Rahmen die Senior TT im Jahre 1992 noch einmal, aber der wirtschaftliche Erfolg stellte sich nicht mehr ein. Nach dubiosen Finanzgeschäften wechselten die Besitzer des Werkes und der Rechte häufig.

Im Verlauf der 1990er Jahre begann der Amerikaner Kenny Dreer mit der Firma Norton Motorsports wieder, neue Commandos basierend auf den Plänen der 1970er Jahre zu entwickeln. Sein danach entstandenes Projekt, eine zeitgemäße Commando-Interpretation zu entwickeln und zu fertigen, ist jedoch derzeit wieder in der Schwebe, da Anfang/Mitte 2006 große finanzielle Schwierigkeiten auftraten, so dass eine Produktion derzeit ungewiss ist.

Dank der umfangreichen Ersatzteilversorgung durch Andover Norton von mehreren Norton-Spezialisten sind inzwischen komplette Neuaufbauten mit Hubräumen von bis zu 1.004 cm³ zu kaufen.

   
NSU



   
Panther



   
Parilla



   
Peugeot



   
Pope



   
Puch



   
Reading



   
Rex



   
Rudge



   
Sachs



   
Scott



   
Sunbeam



   
SuperX



   
Suzuki



   
Terrot



   
Triton



   
Triumph



   
Velocette



   
Vincent



   
Yamaha



   
Zenith



   
Zündapp



   
   

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